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Wie kann man Schwierigkeiten im Wortabruf bzw. Benennschwierigkeiten erkennen?

Überblick

Durch verschiedene Verfahren können Schwierigkeiten im Wortabruf gemessen werden:  durch Benennen einer Reihe von Bildern unter Zeitdruck, Benennen einzelner Bilder sowie durch Wortfindungstests.

Schnellbenennverfahren zeigen die Fähigkeit, bekannte Stimuli unter Zeitdruck zu benennen.

Das Benennen einzelner Bilder zeigt die Fähigkeit, verschiedene Bilder exakt zu bezeichnen.

Die Wortfindung gibt Hinweise darauf, wie gut passende Wörter in unterschiedlichen Situationen gefunden werden.

Solche Tests werden eingesetzt, um sowohl allgemeine sprachliche Schwierigkeiten als auch Leseschwierigkeiten, aufzuzeigen.

Muss ein Kind immer wieder nach Wörtern suchen, kann es sich um eine Benennschwierigkeit bzw. Schwierigkeiten im Wortabruf handeln. Die Suche nach dem passenden Wort ist dann mühsam und langsam, oftmals auch fehlerhaft. Es kann vorkommen, dass das Kind lautlich ähnliche Wörter oder Wörter desselben Themengebiets miteinander verwechselt. So kann aus der Banane eine Apfelsine oder aus dem Haus eine Maus werden. Auch die Erzählungen des Kindes können auffallend knapp und ungenau ausfallen und zudem viele Pronomen enthalten („Die ging dahin“ anstatt „Das Mädchen ging in den Laden“).

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