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Die Entwicklung des Wortschatzes im Vorschulalter

Die Entwicklung des Wortschatzes ist normal, wenn

1 - 2 Jahre

Kinder sprechen ihre ersten Worte im Alter von 1-1,5. Sie verstehen jedoch mehr als sie sprechen.

2 - 3 Jahre

Der Wortschatz zweijähriger reicht von einzelnen Wörtern bis zu 600 Wörtern.

Zwei- bis dreijährige beherrschen Wörter verschiedener Wortarten. Nach 100 Substantiven tauchen die ersten Verben („geben“) und Adjektive („groß“) auf. Darauf folgen Pronomen („dieser“) und Adverbien („viel“). Das Kind beginnt, die Wörter miteinander zu verknüpfen und zu beugen.

Dreijährige lernen nahezu täglich neue Wörter

4 - 6 Jahre

Vier- bis sechsjährige beherrschen Hunderte von Wörtern aus verschiedenen Wortarten

Im Alter von sechs Jahren beherrschen Kinder schon 10 000 Wörter.

Verfolgen Sie die Entwicklung des Wortschatzes, wenn

1 - 2 Jahre

Sich die Wortproduktion hinzieht, dem Kind oft völlig die Worte fehlen oder es Verständnisprobleme hat.

2 - 3 Jahre

das Kind nur einen Wortschatz von etwa zehn Wörtern hat. Zusätzlich kann es kurzen Anweisungen nicht folgen oder versteht diese falsch. Das Kind hat Probleme dabei, ihm bekannte Gegenstände oder Dinge yu benennen.

 

 

 

4 - 6 Jahre

Das Kind kann etwas zu Bildern erzählen, aber der gebrauchte Wortschatz ist dürftig.

Maßnahmen

1 – 2 Jahre

In der Kindervorsorgeuntersuchung von Neuvola gibt es Auffälligkeiten. Die sprachliche Entwicklung wird beobachtet.

2 – 3 Jahre

Das Kind wird an einen Sprachtherapeuten überwiesen. Der Therapeut verfolgt die sprachliche Entwicklung und beginnt ggfs. eine Sprachtherapie. Zusätzlich erhält das Kind Übungen und Hinweise für zu Hause.

Das Kind geht zur Sprachtherapie. Wenn es in seiner sprachlichen Entwicklung deutlich „hinterherhinkt“, wird es zur genaueren Abklärung z.B. an ein Krankenhaus überwiesen. Psychologen, Ärzte, Sprachtherapeuten und Ergotherapeuten bewerten die Entwicklung des Kindes und beraten zu unterstützenden Maßnahmen. Möglicherweise wird eine Sprachstörung diagnostiziert.

 

4 – 6 Jahre

Das Kind geht zur Sprachtherapie und bei Bedarf zur Ergotherapie, wo es Tipps zur Entwicklung der Sprache und Motorik erhält. KELA dürfte die Kosten der Therapie übernehmen, wenn zuvor eine Diagnose gestellt wurde.

Wenn das Kind die Diagnose einer Sprachstörung erhalten hat, wird es ein Jahr früher eingeschult und bleibt ein Jahr länger als andere.

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